Zu unserem Zweck und angestrebten Ziel


Wir sind eine Gruppe deutschsprachiger Autoren, Literaturkenner und -interessierter, die am 13.02. in Rösrath zusammenkamen, um Die Gruppe 48 zu gründen, die sich in einer losen Nachfolge der le­gendären Gruppe 47 sieht, jedoch in einer reformierten, zeitgemäßen Form. Wir wissen, dass viele Preise und Wettbewerbe – nicht zuletzt der Ingeborg-Bachmann-Preis – bereits mit anderer Konzep­tion in Nachfolge stehen. Es hält uns nicht ab, es auch zu versuchen, weil wir der Meinung sind, dass auf diesem Gebiet gar nicht genug getan werden kann. Das Ziel, gute deutschsprachige Lite­ratur zu entdecken (heute in der großen Masse der Autoren) und zu fördern, haben wir natürlich nicht nur mit Hans Werner Richter und seinen Mit­streitern gemeinsam. Wenn wir uns dennoch in Nachfolge der Gruppe 47 sehen, dann nicht zu­letzt deswegen, weil uns deren Konzeption der Lesungen zusagt: Wir möchten die Art, in einer lo­sen Gruppe unter Einbeziehung der Gäste über gelesene Texte zu diskutieren und abzustimmen, im Großen und Ganzen beibehalten. Auf den elektrischen Stuhl wird aller­dings dabei ebenso ver­zichtet wie auf den Ausschluss des Autors, dessen Text zur Debatte steht.

 

Illustration: © H. Furch, Febr.. 2017.
Thema: "Die Gruppe 48" mit Verbindungskette zur "Gruppe 47". Illustration: © H. Furch, Febr. 2017.


Wir starten in der guten Absicht, dem Anspruch gerecht zu werden, den wir uns stellen, wenn wir uns auf die Gruppe 47 beziehen. Wir werden
 
- mindestens einmal im Jahr eine Wettbewerbsveranstaltung durchführen, auf der sechs bis acht von einer Jury ausgewählte Au­toren einen noch unveröffentlichten Text lesen und zur Diskussion stellen, zwei davon einen wohl­verdienten Preis erhalten, alle für die Wettbewerbsveranstaltung ausgewählte Autoren öffentliche Aufmerksamkeit erlangen und in ihren schrift­stel­lerischen Ambitionen gestärkt werden,
 
- einmal im Jahr eine Wettbewerbsveranstaltung durchführen, die – nicht zuletzt durch die Anwesenheit von Kritikern, Verlags- und Medienvertretern – in der litera­ri­schen Öffentlichkeit mit Interesse wahr­genommen wird - unser ins Auge gefasstes Ziel!


 

 

 

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